Die Zugvögel - Agentur für Abenteuerurlaub und Abenteuerreisen
 

Detailprogramm Neuseeland Reise im Zelt:

1. Tag:Ankunft Christchurch
Ankunft nach individuellem Flug in Christchurch und Transfer zum Hotel. Gerne sind wir bei Buchung der Flüge behilflich. Bei frühzeitiger Buchung sind meist günstigere Buchungsklassen verfügbar.
Je nach Flugverbindung bleibt Zeit zum Bummel durch Christchurch, einer Stadt, in der überall der Wiederaufbau sichtbar ist. Es lohnt auf jeden Fall die Besichtigung der sehenswerten Container-City oder anderer kreativer Projekte in der Innenstadt. Besonders aber der botanische Garten ist genau das Richtige für den ersten Tag. Wir beschließen den Abend im Restaurant.

2. Tag:Lake Tekapo – Mount Cook
Wir verlassen Christchurch und machen uns auf den Weg. Durch die Canterbury Plains, das MacKenzie Highcountry, vorbei am malerischen Lake Tekapo erreichen wir den Lake Pukaki. Bei klarem Wetter eröffnen sich erste fantastische Ausblicke auf den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook (3.753 m), der majestätisch über dem See thront. In herrlicher Gebirgslandschaft, mit Blick auf den Berg, schlagen wir unser erstes Zeltlager für die folgenden 2 Nächte auf.

3. Tag:Wandertag Mount Cook
Wandertag! Am Fuße des mächtigen Cook Massivs folgen wir einem malerischen Bergpfad zu einem Gletschersee in den Tälern des Mount Cook National Park. Auf schmalen Hängebrücken überqueren wir reißende Gebirgsbäche und lassen uns begeistern von der überwältigenden Kulisse der neuseeländischen Alpen. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag:Otago Halbinsel
Wir verlassen die "Southern Alps" und fahren am türkisfarbenen Lake Pukaki entlang zur Ostküste. Unsere Mittagspause verbringen wir bei den Moeraki Boulders, gewaltigen Steinkugeln, die hier am Strand verstreut liegen. Weiter geht's zur Otago Halbinsel an der Küste vor Dunedin. Auf Otago erwartet uns eine Reihe außergewöhnlicher Tierbegegnungen. Wir entdecken die einzige Festlandbrutkolonie von Albatrossen, wandern zu einer Robbenkolonie und warten auf die gelbäugigen Pinguine, die am Nachmittag von der Nahrungssuche zu ihren Schlafplätzen am Ufer zurückkehren.

5.Tag:Schaffarmbesuch
Am Morgen fahren wir westwärts Richtung Te Anau. Hier im Southland gibt es die besten Weideflächen für Schafe, Rinder und Wapitis. Bei einem Besuch auf einer Schaffarm können wir alles über Schafe erfahren, was uns interessiert. Uns wird die Schafschur demonstriert sowie die Arbeit mit den Hunden erklärt und vorgeführt.
Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in landestypischen Bed & Breakfast Unterkünften.
 Unsere neuseeländischen Gastfamilien erwarten uns bereits.

6. Tag:Milford Sound – Bootstour
Nach einem guten Frühstück ist unser heutiges Ziel der weltberühmte Milford Sound. Wir unterbrechen unsere Fahrt für viele Fotostops und wandern entlang des Routeburn Tracks auf die Key Summit-Anhöhe. Belohnt werden wir mit atemberaubenden Aussichten auf die grandiose Bergwelt des Fjordlands, das tiefgrüne Hollyford Valley bis hin zum bläulich schimmernden Meer der Tasmanischen See. Am Nachmittag erreichen wir den Milford Sound. Der Mitre Peak ragt 1.694m steil aus dem Ozean, und bis zu 800m hohe Steilwände bieten ein dramatisches Landschaftsbild. Mit einem Motorschiff fahren wir an senkrechten Felswänden vorbei, hinaus in den Milford Sound und erleben eine der eigentümlichsten und faszinierendsten Landschaften Neuseelands. Anschließend kehren wir zurück nach Te Anau. Übernachtung wie am Vortag.

7.- 8. Tag:Fiordland National Park – Abenteuer Wildnis
Wir bereiten uns vor auf unser "Off the Beaten Track"-Abenteuer, im größten und schönsten Naturschutzgebiet Neuseelands, dem Fjordland National Park. Mit dem Wasserflugzeug fliegen wir zu einem einsamen Bergsee. Hier beginnt mit dem Rucksack auf dem Rücken unsere Wanderung in die Wildniswanderung. Wir entdecken den neuseeländischen Busch, die steilen Bergspitzen und die alpine Vegetation. Unser romantisches Zeltlager schlagen wir am unberührten Bergsee auf und genießen die Kulisse zusammen mit Kiwis und Keas. Am Abend lassen wir uns am Lagerfeuer vom einheimischen Führer „Wildnisgeschichten“ erzählen oder genießen einfach die ursprüngliche Vegetation und Wildheit dieses einmaligen Naturschutzgebietes. Am Vormittag des zweiten Tages brechen wir auf und wandern auch heute durch dichte, moosbehangene Wälder, bis wir einen Fjord erreichen. Wir wollen uns Zeit nehmen, diese einmalige Atmosphäre zu geniessen. Wir werden von einem Boot abgeholt und kehren zurück in die Zivilisation nach Te Anau.
Wir übernachten auf einem Campingplatz und können uns auf heisse Duschen und Waschmaschinen freuen. Wir beschliessen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen.
Wer an der Wildnistour nicht teilnehmen möchte, kann alternativ einen ganztägigen Ausflug zum Doubtful Sound mit einer schönen Bootstour unternehmen. Die Übernachtung erfolgt dann in einer Bed & Breakfast Unterkunft.
 
9. Tag:Queenstown
Nach etwa 2 ½ Stunden Fahrt erreichen wir Queenstown, den Spielplatz der Nation. Hier gibt es die Gelegenheit, eine abenteuerliche Raftingtour durch den Shotover Canyon oder eine der zahlreichen anderen Attraktionen (z.B. Reiten, Fallschirmspringen, Drachenfliegen) zu unternehmen (fakultativ).

10. Tag:Lake Wanaka – Westküste
Von Queenstown geht’s weiter zur historischen Kawarau Brücke. Dies ist der "originale" Ort zum Bungee Jumping (fakultativ). Unsere Fahrt führt uns durch die wunderschöne Kawarau Schlucht, vorbei an den herrlich gelegenen Seen Lake Wanaka und Lake Hawea. Mit ein wenig Glück genießen wir einen grandiosen Blick auf die Bergwelt des Mount Aspiring National Park. Bei zahlreichen Fotostopps und auf kurzen Wanderungen bewundern wir die Schönheiten der Gegend. Über den Haast Pass, der zu Recht auf die UNESCO-Liste "Erbe der Menschheit" gesetzt worden ist, erreichen wir Haast und damit "The Coast", die Westküste.

11. Tag:Fox- und Franz-Josef-Gletscher
Regenwald und die Feuchtgebiete der Tasmanischen See hautnah, das ist unserer Programm für heute. An der Westküste sind große Flächen Regenwald vor dem Abholzen verschont geblieben. Die Kahikatea (weiße Pinienwälder), die Dünenvegetation und die endlos weiten Strände laden uns ein. Am Nachmittag erreichen wir Fox. Der Fox und der Franz Josef Glacier sind die längsten Gletscher der gemäßigten Zonen. Auf einem atemberaubenden Flug mit dem Hubschrauber (fakultativ) können wir uns begeistern lassen von einer überwältigenden Berg- und Gletscherlandschaft.

12. Tag:Urwaldwanderung im Westland Nationalpark
Urwaldwanderung durch eine märchenhafte Landschaft in subtropischem Regenwald mit Riesenfarnen und Blick auf den Gletscher und die Gletscherzunge. Die Eisriesen reichen hinab bis in den üppigsten und artenreichsten Teil des Regenwaldes. Das Weiß der Gletscher inmitten des subtropischen Grüns des Dschungels bietet einzigartige Landschaftskontraste, wie sie wohl kein zweites Mal auf Erden zu finden sind. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag:Punakaiki – Wanderung
Gelegenheit einzukaufen: Hokitika, die "Jade-Hauptstadt" liegt heute auf unserem Weg, bevor wir die Pancake Rocks erreichen. Hier in Punakaiki haben Wind und Wasser in Jahrtausenden den Kalkstein zu riesigen „Pfannkuchen“ geformt, das Naturschauspiel der sogenannten „Blowholes“. Als Blowholes bezeichnet man die Öffnungen unterirdischer Höhlen und Röhren, aus denen - bei richtiger Brandung - Wasserfontänen mit ungeheurem Druck nach Oben schießen. Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Unser Campingplatz liegt direkt am Meer und auf einem versteckten Pfad wandern wir in einer der bezauberndsten Küstenlandschaften der Südinsel.

14. Tag:Abel Tasman National Park
Wir folgen weiter der Westküste und fahren anschließend zum Abel Tasman National Park. Abel Tasman war ein holländischer Seefahrer, der als erster Europäer im Jahre 1642 die neuseeländische Küste erforschte. Das satte Grün des Dschungels, die goldgelben Strände und das klare, blaugrüne Wasser des Pazifiks lassen diesen Teil Neuseelands wie ein Stück Paradies erscheinen. Gerne schlagen wir da unsere Zelte für die nächsten 3 Nächte auf.

15.-16. Tag:Abel Tasman National Park – Küstenwanderung – Seakajaktour
Zwei Tage genießen wir idyllische Buchten, goldgelbe Sandstrände, Nikaupalmen, Riesenfarne und unzählige Blütenpflanzen im Abel Tasman National Park im sonnenreichen Norden der Südinsel. Wir genießen eine geführte Seakajaktour (fakultativ) entlang dieser Traumküste. Am zweiten Tag hat jeder die Wahl zwischen einem unvergesslichen Wandertag auf dem Coastal-Track, dem „schönsten Küstenwanderweg am Pazifik“ oder einem Tag zur freien Verfügung, um die schönen Strände und Buchten noch einmal in Ruhe zu genießen.

17. Tag:Picton – Fährfahrt Nordinsel – Paekakariki
Nach zwei herrlichen Tagen im Abel Tasman National Park starten wir am Morgen unsere Fahrt Richtung Picton, einem Hafenstädtchen, das malerisch am Queen Charlotte Sound gelegen ist. Dort wartet das Fährschiff auf uns. Durch die Marlborough Sounds wird es uns von der Süd- auf die Nordinsel bringen. Von Wellington geht es noch eine halbe Stunde an der Küste entlang zum malerischen kleinen Ort Paekakariki, wo wir übernachten.

18. Tag:Wellington
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung für die attraktive und lebendige Hauptstadt Neuseelands. Es ist schwer sich zu entscheiden 'welches' Wellington man am liebsten sehen möchte. Lage und Landschaft, Architektur und Kultur bieten unzählige Möglichkeiten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch des einzigartigen Te Papa, dem größten Museum Neuseelands, oder mit einer Cable Car Fahrt zum Botanischen Garten, um dort von oben einen Rundblick auf die Stadt zu werfen? Oder doch lieber einen Rundgang durch die Stadt mit Blick auf Civic Center, City Gallery, Rathaus, Parlamentsgebäude und Old St. Paul’s Kirche? Nocheinmal übernachten wir im 40km nördlich von Wellington gelegenen Paekakaiki. Jeder kann nach seinen Bedürfnissen Wellington City bequem mit dem Metlink (S-Bahn) erreichen. Wer keine Lust auf Stadt hat kann den Tag am Strand von Paekakariki verbringen.

19. Tag:Tongariro National Park
Durch eine aufregende Farm- und Hügellandschaft erreichen wir den Tongariro National Park. Umgeben von Wüsten, Steppen und Regenwäldern ragen im Tongariro National Park drei teilweise noch aktive Vulkane in den Himmel. Für die Maoris sind die Vulkane aufgrund ihrer Schönheit heilig. Wir haben Gelegenheit auf einer der vielen Kurzwanderungen einen ersten intensiveren Eindruck dieser vielfältigen Landschaft zu bekommen.

20. Tag:Tongariro National Park - Tageswanderung
Mit einem überwältigenden Blick auf den Mount Ruapehu mit seiner Schneekappe und auf die Krater des Tongariro und des Mount Ngauruhoe, wandern wir durch Vulkanlandschaft zu den Tama Lakes. Wer möchte, hat bei gutem Wetter die Wahl, eine der beliebtesten und schönsten Tageswanderungen Neuseelands in Eigenregie zu unternehmen: die Tongariro Crossing. Diese anspruchsvolle Wanderung (ca. 7-8 Std.) führt hoch hinauf, entlang zwischen Tongariro Summit und dem Gipfel des Mount Ngauruhoe, vorbei an Hängen mit Heißwasserquellen und dampfenden Fumarolen. Übernachtung wie am Vortag.

21. Tag:Rotorua – Waimangu Valley
Von den Vulkanen im Tongariro fahren wir nach Rotorua, in die Heimat vieler Maoris. Die Landschaft zählt zu den eigentümlichsten und interessantesten Thermalgebieten der Erde (Geysire, heiße Seen, farbenprächtige Sinterterrassen, kochender Schlamm in dampfenden Kratern). Auf einer etwa zweistündigen Wanderung im Waimangu Valley bestaunen wir heiße Seen, eingebettet in üppig grüner Vegetation. Überall brodelt, zischt und kocht es. Die Naturgewalten des Erdinneren drängen hier in unbeschreiblichen Formen und Farben an die Erdoberfläche.

22. Tag:Maori Culture Center
Heute haben wir Gelegenheit, einen Einblick in die Maorikultur zu bekommen. Im Maori Arts & Culture Centre Te Puia (fakultativ) können wir Meetinghäuser und ein Kriegskanu bestaunen und erhalten Eindrücke von alter und neuer Schnitz- und Handarbeitskunst sowie alter Lebensweisen. Natürlich lassen wir uns nicht Neuseelands größten Geysir entgehen. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Waitomo.

23. Tag:Waitomo – Blackwater Rafting – Glühwürmchenhöhlen
Die Glühwürmchenhöhlen von Waitomo sind ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Durch verborgene Höhlengänge folgen wir, ausgerüstet mit Neoprenanzug und Autoreifen, einem unterirdischen Bachlauf in ein riesiges Höhlensystem bis zur Glühwürmchengrotte. Blackwater Rafting bietet ein unbeschreibliches Erlebnis: bei völliger Dunkelheit lautlos auf dem Wasser treibend, das Funkeln von Tausenden von Glühwürmchen zu beobachten. Wem das zu nass ist, der kann die Höhlen auch „trockenen Fußes“ erkunden. Nach aufregenden Stunden geht es zur Coromandel Peninsula mit ihren wildromantischen und einsamen Küsten- und Hügellandschaften. Entlang der Westküste erreichen wir unseren herrlich gelegenen Zeltplatz am Cape Colville.

24. Tag:Coromandel Peninsula – Wandertag
Wandertag am nördlichsten Punkt der subtropischen Peninsula. Wir haben den ganzen Tag für eine letzte Wanderung zur Verfügung. Sanfte Grashügel, aufregende Küstenlandschaft, Südseeatmosphäre und botanische Vielfalt machen uns den Abschied schwer. Wir genießen unsere letzte Campingnacht, ehe wir am nächsten Tag in die neuseeländische Metropole Auckland aufbrechen.

25. Tag:Auckland
Wir verlassen Cape Colville und fahren über die Küstenstraßen nach Thames. Auf einer geführten Tour durch eine alte Goldmine (fakultativ) haben wir die Chance viel über die „goldenen Zeiten der Coromandel" zu erfahren. Noch einmal führt die Straße durch Farmgebiet und schließlich nach Auckland. Dort quartieren uns im Gästehaus ein. Am Abend beschließen wir unsere Reise in einem der gemütlichen Restaurants und werfen vom Mount Eden aus einen Blick von "oben" auf die Metropole.

26. Tag:Rückflug
Zeit für die Sehenswürdigkeiten Aucklands und für einen Einkaufsbummel, und dann heißt es Abschied nehmen. Individueller Rückflug nach Europa.


 

Flug-, Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.


Reisen mit Wanderungen, die gute Trittsicherheit erfordern. Längere steile Auf- und Abstiege mit Gehzeiten von 4 bis 7 Stunden und Höhenunterschiede von bis zu 1.000 Metern. Gute Kondition und stabile Wanderschuhe sind erforderlich. Der Einsatz von Wanderstöcken wird bei Trittunsicherheit empfohlen, ist aber auch für Trittsichere oft eine Erleichterung. Zum Teil sind an ausgiebigeren Wandertagen auch Alternativen möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei uns.