Die Zugvögel - Agentur für Abenteuerurlaub und Abenteuerreisen
 

Detailprogramm Mexiko Abenteuerreise:
 

Diese aktivere Tour auf klassischer Route läßt Sie fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten dieses eindrucksvollen Landes näher kennen lernen. Auf mehreren Wanderungen entdecken Sie z.B. die Umgebung des Vulkans La Malinche bei Puebla oder Teile der Sierra Madre und das Umland von San Cristóbal de las Casas. Badeverlängerungen sind individuell möglich.

1. Reisetag: Ankunft in Mexiko Stadt
Ankunft in einer der interessantesten Großstädte der Welt. Ein Vertreter unserer örtlichen Agentur empfängt Sie persönlich am Flughafen in Mexiko Stadt. Transfer in Ihr Hotel.

2. Reisetag: Mexiko Stadt
Wir erleben und bestaunen eine der größten Städte der Welt. Umgeben von den schneebedeckten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Ixtacíhuatl leben heute mehr als 25 Millionen Menschen in Mexiko Stadt. Mexiko-Stadt ist politischer, sozialer und kultureller Mittelpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern. Rundgang im Zentrum mit Besuch des Präsidentenpalastes, des Zócalos, der Kathedrale und kurzer Blick auf den Templo Mayor's. Der Stadtteil Xochimilco im Süden von Mexiko Stadt ist für seine schwimmenden Gärten bekannt, die die Azteken vor mehreren hundert Jahren auf dem Texcoco-See zur Versorgung ihrer Hauptstadt angelegt haben. Die Kanäle der "huertos flotantes" haben eine Gesamtlänge von mehr als 150 km und wurden 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt; sie sind für die Bevölkerung und Touristen ein beliebtes Ausflugsziel sowie eine Lebensader in der Megametropole. Desweiteren besuchen wir das alte, denkmalgeschützte Stadtviertel von San Ángel im Südwesten von Mexiko Stadt. Als Teil der wichtigen Silber-Route, der Ruta de la Plata, war San Ángel von großer Bedeutung für den König von Spanien. Heute ist noch viel von dem altem Reichtum zu erkennen. Restaurants, Boutiquen, Galerien, feine Möbelläden, Musikgeschäfte und interessante Buchläden laden zum Bummeln und Verweilen ein. Und auch ein Besuch des Museo Nacional de Antropología darf nicht fehlen. Es besteht aus 12 Ausstellungshallen, von denen jede einer anderen präkolumbischen Kulturgruppe Mexikos gewidmet ist. Hier entdecken wir unter anderem die Kulturen der Tolteken, Azteken und der Maya. (F/-/-)

3. Reisetag: Mexiko Stadt - Teotihuacán - Puebla
Wir beginnen den Tag mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. Die beiden der Jungfrau von Guadalupe gewidmeten Basilikas stehen direkt nebeneinander. Bei einem kleinen Spaziergang können Sie die Kirchen und die dahinter gelegenen Gärten besichtigen. Als Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit pilgern jeden 12. Dezember viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche Besonderes Highlight ist der sagenumwobene Umhang der Jungfrau in der neuen, modernen Basilika. Nach diesem spirituellen Höhepunkt Mexikos verlassen wir die Stadt gen Nordosten, um uns einem anderen Bauwerk zuzuwenden. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacán wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der „Neuen Welt". Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacán reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Die damals als Geisterstadt wiederentdeckte Siedlung wurde vermutlich einst von Erbauern aus dem Norden errichtet, welche den Regengott verehrten. Von hieraus fahren wir weiter nach Puebla. Die beiden Vulkane Popocatépetl 5.452 m (rauchender Berg) und Ixtaccihuatl 5.230 m (schlafende Frau) beeindrucken in der Ferne mit den einzig neotropischen Gletschern Nordamerikas. (F/-/-)

4. Reisetag: La Malinche Trail & Puebla
In der Umgebung des Vulkans La Malinche 4.461 m und von dem Ort Malintzi aus starten wir heute unsere erste Wanderung der Reise. Durch den Ocote-Wald erreichen wir die offenen sandigen Graslandschaften, die uns vereinzelt den Blick auf die Oberseite des Berges freigeben. Die fast alpinen Züge mit den höchstgelegenen Pinienwäldern der Erde beeindrucken ebenso wie die endemische Vulkan-Fauna und die Panorama-Ausblicke auf die Senken von Huamantla und Apizaco. In den weitläufigen Kieferwäldern können Sie Kaninchen, Eichhörnchen und kleine Eidechsen beobachten. Am Nachmittag erkunden wir die „koloniale Perle“ Puebla. Die Architektur dieser Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen Region reizvoll Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch heute noch begeistern. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zocalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Wir schlendern über die Plaza de la Constitución - als eine der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man auch hier die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Ein Besuch empfiehlt sich, da die Kirche sehr ausdrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks ausgestattet ist. (F/-/-)

5. Reisetag: Puebla - Oaxaca
Der "Jardín botánico" in Zapotitlán Salinas, den wir heute besuchen, ist kein Garten im üblichen Sinne. Vielmehr handelt es sich um eine naturbelassene Landschaft, die Sie über Treppen und Wege erkunden können. Umgeben von meterhohen Säulenkakteen, Palmen und Elefantenfußbäumen haben wir nach dem Rundgang ein Picknick für Sie vorbereitet. Von der Spitze des Hügels hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung.Über die Höhen der Sierra erreichen wir am Nachmittag die Kolonialstadt Oaxaca. Hier verbringen wir die nächsten Tage. (F/M/-)

6. Reisetag: Oaxaca - Monte Albán
„Oaxaca - die Schönste in Mexiko“. Oft hört man diesen Satz und auch wir glauben, dass es wohl kaum eine schönere Stadt in Nordamerika gibt. Bevor Sie sich selbst davon überzeugen können, besuchen wir noch den mächtigen Monte Albán. Wir werden an diesem Morgen mit unter den ersten Besuchern sein. Der Morgennebel hat sich noch nicht gelegt, und es liegt noch eine seltsam anmutende Stille über diesem faszinierenden Ort. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Hier lebte einst die einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. Weiter geht unsere Tour nach Oaxaca, wo wir die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca besuchen. Nachdem die Dominikaner nach Oaxaca kamen, begannen sie mit dem Bau eines großen Klosters mit der dazugehörigen Kirche. Die mächtigen Wände und angesetzten Stützen machen den Kirchenbau trotz seiner schweren Tonnendecke und des Kuppelaufsatzes nahezu erdbebensicher. Das Kloster beherbergt heute das Museum. Zu den sicherlich beeindruckendsten Funden gehören die Goldarbeiten aus dem Grab 7 (1250-1480) von Monte Albán. Aus Halbkugeln zusammengesetzte Perlen, Glöckchen, tropfenförmige Anhänger sowie kleine Blüten und Knospen aus dem edlen Metall gehören zu den einfacheren Formen. Menschen- bzw. Götterköpfe, teilweise in verlorener Form gegossen und mit filigran aufgesetzten Details verziert, zählen zu den Meisterwerken der mixtekischen Goldschmiedekunst. Aber nicht nur Edelmetall wurde hoch geschätzt, sondern auch grünes Gesteinsmaterial als Symbol des Lebens; aus Jadeit, Serpentin oder Türkis. Nachdem wir uns lange in den Schatzkammern des Museums aufgehalten haben, schlendern wir noch ein wenig durch die wunderschönen und sehr romantisch angelegten Gassen. Lassen Sie sich bezaubern von der Farbenvielfalt dieser Stadt und ihren Menschen. (F/-/-)

7. Reisetag: Mitla & Wanderung Pueblos Mancomunados
Zwischen Oaxaca und Mitla befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft besuchen wir neben der kleinen Kirche den gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 36,2 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der Klosterfrauen vor den Toren der Kirche ist ein wahrer Geheimtipp. Von Tule aus fahren wir weiter zu der archäologischen Stätte von Mitla. Die Bedeutung des „Ortes der Toten“ ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude von Mitla wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Heute besticht die Umgebung Mitla’s mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten. Von Mitla aus fahren wir ca. 60 km bis Benito Juárez. Von hieraus unternehmen wir eine Wanderung über eine Distanz von 8,2 km auf der Strecke Needa - Queta - Miru in den Pueblos Mancomunados. Der Wanderpfad führt über die Felder der Zapoteken entlang grandioser Ausblicke auf die Berge der Sierra Madre und verbindet die Zapoteken-Gemeinden Benito Juárez und La Nevería. Bitte beachten Sie, dass Ihnen auf den Strecken vereinzelt motorisierte Fahrzeuge entgegenkommen können und Sie sich in Höhen von 2.000 bis 3.200 m aufhalten. (F/M/-)

8. Reisetag: Pazifik-Strand & Tehuantepec
Genießen Sie einen kurzen Halt an der Playa Cangrejo. Kilometerweit säumt dieser Pazifik-Strand die weit geschwungene Bucht. In dem kleinen Restaurant direkt am Meer - eine offene Las Palapas-Hütte - gibt es die besten Meeresfrüchte in ganz Oaxaca. Alternativ genießen wir bei entsprechender Wetterlage ein erfrischendes Bad im Pazifik oder erholen uns bei einem Spaziergang im Sand. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Tehuantepec. Erleben Sie diese geschäftige Kleinstadt am gleichnamigen Isthmus von Mexiko. (F/-/-)

9. Reisetag: Sumidero Canyon & San Cristóbal de las Casas
Der Tag beginnt mit einer Bootsfahrt durch den grandiosen Sumidero-Canyon. Unsere Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Río Grijalva. Hohe Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero-Nationalpark. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren wir zur Anlegestelle zurück und fahren im Anschluss nach San Cristóbal, wo wir eine Stadtbesichtigung unternehmen. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in San Cristóbal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf den Besucher. Der Zócalo ist - wie so oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen Innenräume im Januar 1994 während des Aufstandes der Zapatisten von der Freiheitsarmee besetzt wurden. Weiter besichtigen wir das schönste Bauwerk San Cristóbals, die Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo. (F/-/-)

10. Reisetag: San Cristóbal und sein Umland
Wir erkunden das Umland von San Cristóbal de las Casas auf einer Wanderung von Chamula nach Zinacantán. Über die Anhöhen bei Chamula und durch mehrere kleinere Waldstücke erreichen wir das Tal von Zinacantán, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indianer bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar, und der Weg führt Sie vorbei an Feldern mit Gewürzen, Zitrus-Pflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen zum Zentrum der kleinen Ortschaft. Schließlich endet Ihre Wanderung im Zentrum von Zinacantán mit dem Besuch der mächtigen Kolonialkirche. Im Anschluss sind wir Gast in der kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erfahren Sie mehr über das Leben in Zinacantán und die Webkunst der engagierten Klein-Unternehmerinnen. (F/-/-)

11. Reisetag: San Cristóbal de las Casas - Palenque
So, nun heißt es „Auf nach Palenque“. Die wohl schönste Ruinenstadt der Maya liegt inmitten des tropischen Urwaldes von Chiapas und wartet auf uns mit all ihren Abenteuern und sagenhaften Erzählungen. Auf dem Weg nach Palenque fahren wir durch den tropischen Regenwald und besuchen den Wasserfall von Misol-Ha, nur ca. 50 km südwestlich von Palenque gelegen. Über eine steile Felswand fällt das Wasser ca. 30 m in ein von dichtem Dschungel umstandenes Becken; in dem Pool darf man auf eigene Gefahr auch baden. Das Wasser des Río Santo Domingo fließt schließlich über ein Labyrinth großer Findlinge auf der Nordseite des Beckens ab. Die undurchdringliche Vegetation, das Spiel der Schatten durch die hohen Baumwipfel und die vielen unbekannten Geräusche des Dschungels machen den Besuch zu einem mystischen Erlebnis. Ein Wanderweg führt zum und hinter den Wasserfall – aber Vorsicht, wer sich in die Höhle hinter den Wasserfall wagt, wird nass; der feine Niesel durchnässt die Kleidung in Sekunden. Misol-Ha („Fallendes Wasser“) gehört zu den mehr als 500 Katarakten im wasserreichen Bundesstaat Chiapas. Ankunft in Palenque am Abend. (F/-/-)

12. Reisetag: Yaxchilán & Bonampak
Das erste Tagesziel heißt heute Yaxchilán. Die Ruinestätte liegt am Usumacinta-Fluss mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala und ist von Frontera Corozal aus innerhalb von etwa einer Stunde Bootsfahrt erreicht. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt. Sie erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein. Heute ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Die Große Akropolis erhebt sich auf einer schwer zu besteigenden Anhöhe. Dazu gehört der Palast des Königs. Auf einer Bootsfahrt geht es zurück nach Frontera Corozal, von wo aus wir weiterfahren in Richtung der Ruinenstätte Bonampak im Selva de Lacandona (Regenwald der Lakandonen). Bonampak ist schon wegen der Wandmalereien im so genannten "Tempel der Bilder" faszinierend. Die drei Räume des Tempels sind vollständig bemalt. Sie zeigen Szenen aus der klassischen Maya-Periode und wurden von einer Schülerin der berühmten Malerin Frida Kahlo aufwendig restauriert. (F/-/-)

13. Reisetag: Palenque, Becán & Chicanná
Mit dem Besuch von Palenque erwartet uns ein ganz besonderes Erlebnis. Am Morgen verlassen wir das Hotel und fahren über eichenbestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen. Je weiter wir kommen, umso geheimnisvoller wirkt die Landschaft und schließlich erreichen wir die schönste Ruinenstadt Mexikos. Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8. Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben wurde. Nach dieser aufregenden Unternehmung fahren wir weiter zur Ruinestätte Becán im Bundesstaat Campeche. Sie ist eine der eindrucksvollsten archäologischen Stätten der Halbinsel Yucatán und verfügt über das älteste architektonische Verteidigungssystem Mexikos. Mitten im Dschungel besichtigen Sie die interessanten Ruinen, darunter den Palast, dessen innere Räume vollkommen abgedunkelt waren und in dem man die sehr gut erhaltene Maske des Sonnengottes Kinichna entdeckt hat. Übernachtung in Chicanná. (F/-/-)

14. Reisetag: Calakmul
Calakmul, nach Tikal die zweitgrößte Stadt des Mayareiches, liegt im Südosten des Bundesstaates Campeche im gleichnamigen Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala und ist schlichtweg spektakulär. In der Reserva de la Biosfera de Calakmul ist eine vielfältige und reiche Flora und Fauna mit zahlreichen Vogelarten, Wildkatzen und sämtliche Orchideen- und Bromelien-Arten zu finden. Schon am frühen Morgen brechen wir auf, um auf einer Fahrt durch die urwüchsige Regenwaldkulisse die Ruinen zu besuchen. Der Weg lohnt sich! Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tierarten verzaubern den Besucher mit ihrem exotischen Konzert. In Calakmul befindet man sich bereits im so genannten Petén, also dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Man findet in Calakmul auf über 100 km² fast 6.500 Strukturen, bei denen man davon ausgeht, dass sie über eine Periode von über 1.000 Jahren erbaut wurden. Die meisten der Gebäude kann man der Früh- bzw. der Spätklassik zuordnen, nur wenige von ihnen sind restauriert worden. Wir werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen, um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen. Rückkehr nach Chicanná am Nachmittag. (F/-/-)

15. Reisetag: Edzná - Campeche
Unser erstes Tagesziel heute sind die Ruinen von Edzná. Die Ruinenstadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das "Gebäude der fünf Stockwerke" (Edificio de los Cinco Pisos), eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur. Am Nachmittag erreichen wir Campeche. Der Spanier Hernández de Córdoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem Namen „Platz der Schlangen und Zecken“. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch von Ihnen bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Wir besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern wir durch die kleinen Gässchen und lassen uns zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer. (F/-/-)

16. Reisetag: Uxmal - Mérida - Valladolid
Wir fahren weiter nach Uxmal, wo wir in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche eintauchen. Die Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten und interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Der Name Uxmal steht für „die dreimal Erbaute“. Ungefähr 600 - 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckt den Besucher mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Anschließend geht es weiter in die koloniale Hauptstadt von Yucatán - Mérida. 1542 in der Nähe der Maya-Siedlung T`Ho gegründet, ist Mérida bis zum heutigen Tag ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Yucatáns geblieben. Bei unserem Rundgang lernen wir die Kathedrale, den Palacio Municipal und das Geburtshaus des Stadtgründers - das Casa de Montejo - kennen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. Schließlich verlassen wir Mérida und erreichen am späten Abend unser Hotel in Valladolid. (F/-/-)

17. Reisetag: Chichén Itzá & Cenote Dzitnup
Am Morgen kurze Fahrt nach Chichén Itzé zur Besichtigung der archäologischen Zone. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert. El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, erhebt sich weit über die Anlage hinaus und dominiert die Ruinenanlage. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Im Schatten der Bäume geht es weiter zum Opferbrunnen, wo all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummerten. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn, aus Angst, dass eines Tages der Morgenstern nicht wieder aufgehen würde. Im Anschluss besuchen wir die Cenote Dzitnup. Tropfsteinformationen säumen den Rand des glasklaren Süßwassersees, den wir über steile und nasse Stufen in der unterirdischen Kalkstein-Doline erreichen. Die Cenoten sind ein einzigartiges Phänomen der Halbinsel Yucatán. Das Wort stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet „heilige Quelle“. Viele der über 3000 Cenoten auf der Halbinsel sind über unterirdische Flussläufe miteinander verbunden und erreichen Tiefen zwischen 20 und 100 Metern. Während der Regenzeit füllen die abfließenden Wassermassen die Reservoirs wieder auf. Nach jüngsten Erkenntnissen geht die Wissenschaft davon aus, dass es sich hierbei um das größte zusammenhängende Höhlensystem der Welt handelt. Waren die Mayas davon überzeugt, dass es sich bei den Cenoten um den Eingang zur Unterwelt handele, dienen sie heute der Wissenschaft als Zugang für Ihre Forschung. Präkolumbische Stadtentwicklungen wie in Uxmal und Chichén Itzá wären ohne die wasserspendenden Cenoten wohl nie möglich gewesen. So nutzten die Maya die Cenoten als Brunnen zur Bewässerung ihrer Felder. Daher nennen einige Forscher das Höhlensystem auch gerne den „großen Strom der Maya“. (F/-/-)

18. Reisetag: Valladolid - Tulum - Riviera Maya
Jetzt heißt es Abschied nehmen von Valladolid. Wir fahren schließlich Richtung Karibikküste und sagen „Bienvenidos“ - Herzlich Willkommen am Ende des Regenbogens. So nannten die Maya dieses herrliche Fleckchen Erde, eines der schönsten tropischen Paradiese ganz Amerikas. Unser letzter Ausflug bringt uns zu der Maya Felsenfestung von Tulum, direkt an dem türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden wir die faszinierende Maya-Stadt. Tulum bedeutet „Mauer“ oder „Festung“ und ist auf die die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von vielen Kilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt war. Weitere Häuser sind der Templo del dio Descente und der Templo de los Frescos, spanisch benannte Gebäude, deren ursprünglicher Name leider nicht mehr bekannt ist. Auch wenn Tulum in seiner Bedeutung hinter die von uns besichtigten Ruinenanlagen zurücktreten muss – das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist wunderschön. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Playa del Carmen, wo wir unsere letzte Nacht verbringen – entweder ruhig entspannt an den nahen Stränden oder in der Gruppe bei einer letzen Margarita. (F/-/-)

19. Reisetag: Cancún
Entsprechend Ihrer Reiseplanung transferieren wir Sie zum Flughafen nach Cancún oder Sie treten Ihren individuellen Verlängerungsaufenthalt an der Karibikküste an. Ende einer erlebnisreichen Reise. (F/-/-)

 

Programmhinweise

  • Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphtherie), ggf. Hepatitis A/(B). Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.

Flug- Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.  10/14/sf