Die Zugvögel - Agentur für Abenteuerurlaub und Abenteuerreisen
 

Detailprogramm Indien Reise Süd:

Ein buntes Treiben umfängt den Besucher bei seiner Ankunft in Chennai – der typisch indische Alltag mit seinen leuchtenden Bazaren, fliegenden Garküchen und farbenprächtigen hinduistischen Schreinen überwältigt den Besucher. Im Laufe unserer Reise werden wir die verschiedenen Gesichter Indiens kennen lernen: zu Fuß, per Fahrrad, Bus und Boot erkunden wir die südlichen Provinzen Indiens - von der Bengalischen Küste zum Arabischen Meer. Immer wieder schwingen wir uns für gemütliche Etappen auf ruhigen Nebenstraßen aufs Rad und erleben so „auf Augenhöhe“ Land und Leute. Diese Art des Reisens ermöglicht einzigartige und faszinierende Einblicke in den indischen Alltag. Unser Weg führt durch kleine traditionelle Fischerdörfer, durch Nationalparks mit Elefanten und Affen, sowie durch quirlige Metropolen. Wir entdecken jahrhundertealte hinduistische Tempel und Relikte der Kolonialzeit ebenso wie das moderne Indien. Das Ganze ist eine faszinierende Symbiose zwischen Tradition und Moderne!
 

1. + 2. Tag: Namaste in Indien…
Flug von Deutschland nach Madras/Chennai. Nach Ankunft in der quirligen Millionenmetropole am frühen Morgen geht es mit dem Bus nach Mahabalipuram, einer direkt am Golf von Bengalen gelegenen Stadt. Abends bietet sich Gelegenheit zu einem ersten „Atmosphäre schnuppern“ am Strand. Den ersten Sonnenuntergang in Indien erleben wir vom Leuchtturm aus. -/-/A
Fahrt: 65 km, ca. 1,5 Std.
2 Übernachtungen im Hotel in Mahabalipuram.

3. Tag: Mit dem Rad durch die Tempelanlagen von Mahabalipuram
Erste Erkundung per Fahrrad: Den Anfang bildet die Stadt Mahabalipuram, die aufgrund ihres unverwechselbaren Architekturstils seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Den Abschluß der Tour bildet ein schöner Tempel am Strand. Rest des Tages zur freien Verfügung. F/-/-
Radtour: gesamt ca. 10km, einfach, meist eben

4. Tag: Französisches Flair in Pondicherry
Heute geht es nach Pondicherry, der ehemaligen Hauptstadt Französisch-Indiens (100 km, ca. 2,5 Std.). Wer möchte unterbricht die Fahrt für einen Ausflug per Rad nach Auroville, der experimentellen „Stadt der Morgenröte“. Das Ziel der Sri Aurobindo Gesellschaft war und ist es, auf eine „zunehmende universelle Harmonie“ hinzuarbeiten und ein Modell des Friedens, der Bildung, und der Verantwortung für die Umwelt zu errichten.
In Pondicherry treffen wir uns wieder und entdecken das mediterrane Gesicht der Stadt, das sich zwar manchmal erst auf den zweiten Blick zeigt, dann aber umso charmanter einer Radtour. Durch die Gassen weht noch immer ein Hauch französischer Lebensart, und neben den typisch indischen Bazaren und hinduistischen Schreinen finden sich gemütliche Brasserien und reich verzierte Kolonialarchitektur. F/-/-
Fahrt: 100 km, ca. 2,5 Std., Radtour: Stadterkundung, ca. 1-2 Std.
1 Übernachtung im Hotel in Pondicherry.

5. Tag: Chola-Kultur in Tanjore
Heute führt uns unser Weg nach Tanjore, der ehemaligen Hauptstadt des Chola-Reiches. Unterwegs besichtigen wir die Ruinen eines Shiva Schreines bei Darasuram, unternehmen eine gemütliche Radtour und besuchen kleine, familiengeführte Handwerksbetriebe.
Auch der reich geschmückte Chola-Tempel Gangai Konda Cholapuram ist eines unserer Ziele. F/-/-
Fahrt: 175 km, ca. 5 Std. Radtour: gesamt ca. 10km, 1,5 Std., einfach, meist eben
2 Übernachtungen im Hotel in Tanjore

6. Tag: Tempel von Tanjore und ländliches Leben per Rad
Heute nehmen wir uns Zeit für eine ausgedehnte Erkundung des großen Brihadeshvara-Tempels von Tanjore. Wir nähern uns der Architektur dieses heiligen Bauwerkes und lernen seine grenzenlose Vielfalt kennen. Im Anschluß Besichtigung des Palastmuseums.
Nachmittags schwingen wir uns wieder auf die Räder und besuchen eine Reismühle und ein Dorf der Bronze-Gießer etwas außerhalb der Stadt. F/-/-
Radtour: ca. 25 km, ca. 3 Std., recht einfach, meist eben
 
7. Tag: Meenakshi-Sundareswarar Tempel in Madurai
Weiterfahrt nach Madurai, der „Tempelstadt“ Tamil Nadus. Unterwegs unternehmen wir eine Radtour. Madurai ist nicht nur eine der sagenumwobensten Städte des Landes, sie beherbergt auch die größte und eindrucksvollste Tempelanlage Südindiens – den Meenakshi-Sundareswarar-Tempel. Der Shiva und seiner Gefährtin Meenakshi (oder auch Parvati) geweihte Tempel birgt an die 33 Millionen mystischen Skulpturen, das Tempelleben ist dank immerwährender Zeremonien, Musik- und Tanzdarbietungen, Marktständen in den öffentlichen Teilen der Anlage und dem nie enden wollenden Strom Gläubiger ein buntes und faszinierendes Treiben. Mit etwas Glück lernen wir bei einer hinduistischen Pooja-Zeremonie weitere mystische Elemente des spirituellen Lebens kennen (evtl. an anderen Tagen). F/-/-
Fahrt: 160 km, ca. 4 Std.
1 Übernachtung im Hotel in Madurai.

8. Tag: Plantagen und Natur des Periyar Stausees
Die etawas längere Fahrt führt uns durch eine landschaftlich reizvolle Gegend, vorbei an Weinhängen, Kokoswäldern, Reis- und Gemüsefeldern, bringt uns nach Periyar/Thekkady, das direkt am gleichnamigen Stausee am Rande eines Tierschutzgebietes liegt. Unterwegs Besuch einer Gewürzplantage, wo uns die verschiedensten Gewürze vorgestellt werden. Ein Genuß für die Sinne!
Optional (bitte vorher dem Reiseleiter Bescheid geben, Bezahlung vor Ort) können Sie hier abends die Muskeln entspannen und eine Ayurveda-Massage genießen. F/-/-
Fahrt: 140 km, ca. 4 Std.
2 Übernachtungen im Hotel in Periyar.
 
9. Tag: Bootsfahrt und Gewürze
Früh morgens erleben wir die Schönheit des Periyar Sees und des umliegenden Wildschutzgebietes vom Boot aus. Mit Glück sehen wir am Ufer Elefanten, die hier oft zum Trinken Halt machen. Doch bei weitem nicht nur Elefanten bevölkern den Nationalpark, sondern insgesamt 62 Säugetierarten, darunter auch Leoparden und Bengal-Tiger sowie zahlreiche Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische. Wenn es die Zeit erlaubt besuchen wir im Anschluss an unsere Bootstour eine Teefabrik. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer mag kann nachmittags den Nationalpark auf einer etwa 2-stündigen geführten Wanderung erkunden oder bei einer Ayurveda-Massage entspannen (fakultativ). F/-/A
 
10. Tag: Backwaters und Landleben in Kerala
Heute geht es wieder in Richtung Küste. Wir sind zu Gast in Vaikom, einem traditionellen Dorf in Kerala. Während eines Spaziergangs sehen wir die vielen kleinen Werkstätten, in den z.B. Kleidung in Handarbeit hergestellt oder Kokosnussöl gewonnen wird. Wir lernen Dorfbewohner kennen und erfahren im Gespräch mehr über deren Alltagsleben. Bei einer Sunset-Cruise in den Backwaters lassen wir den Tag ausklingen und genießen den Sonnenuntergang über den Kanälen. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel in Mararikulam. F/M/-
Fahrt: insgesamt 200 km, 6,5 Stunden. Bootsfahrt: ca. 1 Std.
3 Übernachtungen im Hotel in Mararikulam

11.+12. Tag: Fischerdörfchen und Strandtage
Marari oder Mararikulam ist ein kleines Fischerdorf an Keralas Küste. Das Leben hier hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Die Männer fahren weiterhin früh morgens aufs Meer hinaus. Das Dorf ist von herrlichen langen Sandstränden umgeben, an denen man sich unter Palmen erholen und im Meer baden kann. Gerne stellt der Reiseleiter Kontakt zu den Fischern her – vielleicht dürfen Sie ja mit hinaus aufs Meer…
Am Morgen unternehmen wir eine etwa 2-stündige Radtour auf Seitenstraßen entlang der Küste. Bis zum Kochkurs am Abend steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung.
Auch den Folgetag können Sie selbst gestalten: ob Sie ihn zu ausgedehnten Strandspaziergängen oder einfach zum Liegen in der Hängematte nutzen – Sie werden begeistert sein! Genießen Sie den strahlenden Sonnenschein! Fakultativ (Zahlung vor Ort): Ausflug nach in das Fischerdorf Andhakaranazhi. Bei einem Spaziergang durch das Dorf erfahren Sie mehr über die Fischfarmen und bekommen die berühmten chinesischen Fischernetze gezeigt. F/-/A und F/-/-
Radtour: gesamt ca. 12km, ca. 1½ Std., eben, einfach
 
13. Tag: Koloniales Cochin zu Fuß und per Rad
Morgens geht es nach Cochin, dem pulsierenden Handelszentrum Keralas. Die zwischen Backwaters und Arabischem Meer gelegene Stadt erstreckt sich sowohl über Inseln als auch Landzungen und bietet so genügend Raum für ausgedehnte Erkundungstouren zu Fuß und mit dem Rad. Wir besichtigen Fort Cochin, das Wohnhaus Vasco da Gamas und das jüdische Viertel.
Auf faszinierende Art und Weise vermischen sich in Cochin indische und europäische Einflüsse: Während die Architektur eher durch den Kolonialstil geprägt ist, bietet Cochin ein vielfältiges, traditionell indisches Kulturprogramm. Wer mag besucht abends eine Kathakali-Performance, eine Form des klassischen hinduistischen Tanztheaters, das bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht und Elemente von Literatur, Musik, Malerei, Schauspiel und Tanz vereint (fakultativ). F/-/-
Fahrt: ca. 45 km, 1,5 Std., Radtour in Cochin: ca. 3 Std.
1 Übernachtung im Hotel in Cochin
 
14. Tag: Per Zug entlang der Küste und Mudumulai National-Park
Früh morgens fahren wir mit dem Zug entlang der Küstenlinie in Richtung Norden. In Thrissur angelangt bringt uns der Bus auf wunderschöner Strecke durch die Nilgiris-Tee-Berge und den Mudumalai-Nationalpark nach Mysore. Die lange Strecke durch die Nilgiris ist zwar anstrengend, durch ihre landschaftliche Schönheit und immer wieder neuen Ausblicke aber sehr lohnenswert. Der Mudumalai National-Park ist Heimat vieler, teils gefährdeter, Tierarten. Vielleicht können wir Tiger, Elefanten oder Leoparden sehen. Für Vogelliebhaber ist der Park mit seinen 266 verschiedenen Vogelarten ebenfalls ein tolles Erlebnis! Am Abend erreichen wir die Sandelholzstadt Mysore. F/-/-
Zugfahrt: ca. 1,5 Std., Busfahrt: 260 km, 5-6 Std.
2 Übernachtungen im Hotel in Mysore
 
15. Tag: Mysore
Mysore gilt als Zentrum des Sandelholzhandels. So verwundert es nicht, dass an jeder Ecke Seife, Parfüm, Räucherstäbchen oder geschnitztes Kunsthandwerk feilgeboten werden. Die Stadt eignet sich also hervorragend für ausgedehntes Souvenir-Shopping. Doch wir erkunden nicht nur die Bazare und den wuseligen Obstmarkt – einen der schönsten Südindiens –, sondern auch den Ausblick vom Chamundi-Hill und den fantastischen Maharadscha-Palast. Per Rad erkunden wir vormittags die zauberhaften Dörfer der Umgebung. Wenn Sie möchten können Sie am Nachmittag auf eigene Faust den örtlichen Markt erkunden. F/M/-
Radtour: ca. 20 km, 3 Std., eben, einfach
 
16. Tag: Heilige Orte und moderne Stadt
Auf dem Weg nach Bangalore erleben wir noch einmal heilige Stätten und Natur. Zuerst besuchen wir den Hoysala-Tempel aus dem 13.Jh. in Somnathpur. Anschließend schwingen wir uns auf die Räder und passieren bei der Radtour auf ruhiger Straße nach Srirangapatnam Reis- und Gemüsefelder, sehen wie Zuckerrohr verarbeitet wird, erleben Papierrecycling und einfach eine traumhafte Landschaft!! In Srirangapatnam unternehmen wir eine Bootsfahrt im Vogelpark Ranganathittu Bird Sanctuary.
Weiter geht es nach Bangalore, dem High-Tech-Zentrum Karnatakas. Mit seinen eleganten Einkaufszentren, modernen Wolkenkratzern und florierender Industrie steht es europäischen Standards in nichts nach. Bei einem Bummel durch die Stadt werden Sie den Unterschied schnell spüren. Um 22 Uhr besteigen wir den Nachtzug nach Hospet. F/-/A
Fahrt: insgesamt 144 km, ca. 4 Std., Radtour: 20 km, ca. 2 Std., eben, einfach
1 Übernachtungen im Nachtzug (private 4-Bett-Kabinen)

17. Tag: Hospet
Morgens erreichen wir Hospet, die einstige Hauptstadt des Vijaynagar-Reichs. Wir checken in unserem Hotel ein, wo wir uns frisch machen können. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Genießen Sie die unverfälschte Atmosphäre Hospets bei einem Spaziergang durch die Stadt oder entspannen Sie im schönen Hotel mit Spa und Pool. Eine Empfehlung finden Sie in den Detailinformationen unter dem Punkt „ Gestalten Sie Ihren Tag – unsere Empfehlungen“ – gleich hinter der Rubrik „Leistungen“. F/-/-
2 Übernachtungen im Hotel in Hospet

18. Tag: Ausflug nach Hampi
Heute radeln wir nach Hampi, wo das Vijaynagar-Reich einst in seiner ganzen Pracht erstrahlte. Die Stadt aus dem 14. Jahrhundert liegt heute zwar in Ruinen, jedoch kann man auf dem 26 Quadratkilometer großen Gelände schnell erahnen welche Bedeutung das Reich hatte und sind noch heute Zeuge des sagenhaften Reichtums und Prunks. Wir erkunden das Tempelfeld per Rad und sehen unter anderem den Malyavanta Raghunathaswamy Tempel im dravidischen Stil, an dessen Außenmauern man kunstvolle Reliefs von seltsam aussehenden Fischen und Meeresungeheuern bewundern kann. Der Hampi Bazaar war die Prachtstraße der Stadt und beeindruckt noch heute mit ihren Ausmaßen. Der fast 40 Meter hohe Virapushka Tempel erhebt sich majestätisch am Ende des Hampi Bazaar; Teile des Tempels stammen aus dem 11. Und 12. Jahrhundert und sind somit älter als das Vijayanagar-Reich selbst. F/M/-
Besichtigung des Tempelfeldes per Rad: ca. 8 km
 
19. Tag: Höhlentempel von Badami
Wir fahren nach Badami, wo wir die UNESCO-Weltkulturerbestätten Pattadakal & Aihole besichtigen. Badami selbst liegt in äußerst reizvoller Landschaft, direkt am Ufer eines Stausees und umgeben von malerischen Felshängen. Hier in den feinkörnigen Sandklippen erbaute man im 6. und 7. Jahrhundert insgesamt vier miteinander verbundene Kultstätten. Der leicht zu bearbeitende Stein lud die Steinmetze damals wohl geradezu dazu ein, detailgenaue Götterstatuen zu erschaffen. Die reiche Ornamentik der hinduistischen Götterwelt ist beeindruckend. Ein anschließender Besuch im zugehörigen Museum rundet den Besuch ab. F/-/-
Fahrt: 165 km, ca. 4 Std.
1 Übernachtung im Hotel in Badami
 
20. Tag: Fahrt nach Goa
Unsere heutige lange Fahrt führt über die West-Ghats nach Goa. Zwischendurch halten wir immer einmal wieder an, um uns die Beine zu vertreten und uns zu erfrischen. Am späten Nachmittag schließlich erreichen wir den kleinsten indischen Bundestaat, der nicht zuletzt wegen seiner 100 km langen Sandstrände eine Reise wert ist. Mancherorts wähnt man sich in Goa fast am Mittelmeer – mediterranes Flair prägt die Atmosphäre hier bis heute. F/-/-
2 Übernachtungen im Hotel in Goa
 
21.+22. Tag: Reiseausklang am Traumstrand und Ankunft in Deutschland
Genießen Sie einen Tag an Goas Traumstränden und lassen Sie die Eindrücke der letzten Wochen auf sich wirken. Am Abend gemeinsames Abschiedsessen. Heimflug und Ankunft in Deutschland am nächsten Tag. F/-/A

(Verpflegung: F = Frühstück, L = Lunchpaket, M = Mittagessen, A = Abendessen)

Geplante und ungeplante Begegnungen stellen einen wichtigen Aspekt dieser Reise dar. Kultur, Natur, Begegnung und aktive Erholung, das sind die Kernelemente dieser facettenreichen Erlebnisreise durch Südindien. Bitte denken Sie auch mit Rücksicht an die dort lebenden Menschen hinsichtlich Ihrer Bekleidung daran, Schultern und Beine zu bedecken.

Flug-, Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.



25.03.14/sf