Die Zugvögel - Agentur für Abenteuerurlaub und Abenteuerreisen
 

Burma-Expedition Reise
Entdecken Sie mit uns eines der faszinierendsten und ursprünglichsten Länder Südostasiens: das sagenumwobene "Golden Land" – Burma, das heutige Myanmar. Die tief verwurzelte, buddhistische Tradition ist allgegenwärtig im Alltag der höflich lächelnden Burmesen. Zu Fuß, mit dem Rad und an Bord eines lokalen Bootes nähern wir uns dem Land und seinen Menschen an! Eine zweitägige Trekkingtour führt vorbei an Teeplantagen mit wunderbaren Ausblicken hinauf ins Shangebirge, wo wir in einem einfachen alten Kloster übernachten. Am schilfbeuferten Inle See erleben wir die einmaligen "Einbein-Ruderer" und den schwimmenden Markt der Seebewohner. An den Ufern des mächtigen Irrawaddy-Stromes verlocken uns Mandalay und Sagaing mit architektonischen Sehenswürdigkeiten, Pagoden und lebendigen Mönchsklöstern. Mit dem Boot geht es den Irrawaddy hinauf nach Norden – Minguns rissige Pagode ist unser Ziel. Dann erwartet uns ein ganz besonderes Tiererlebnis: Wir beobachten Flussdelfine beim gemeinsamen Fischfang mit den Fischern. Von Tierbeobachtung zum Kulturgenuss: Per Fahrrad erkunden wir die sagenhafte Pagodenlandschaft von Bagan, bevor wir über Mt. Popa und Meikthila nach Taungoo ins Gebiet der Betelnusspalmen fahren. Mit Vierradantrieb führt die ruckelige Fahrt weiter in den Dschungel zu unserem Elefantencamp. Wir beobachten die Arbeitselefanten bei ihrem Einsatz und unternehmen einen Ausflug auf dem Elefantenrücken. Von Bago aus erreichen wir auf abenteuerlicher Strecke und per Fährboot Mawlamyine im noch nahezu unentdeckten Süden Burmas. Nahe der Hauptstadt des Kayin Staates, Hpa An, bringt uns eine schöne Trekkingtour zur alten Hillstation inmitten von Tee- und Kaffeeplantagen. Über Thaton gelangen wir schließlich in das Basiscamp von Kyaikthiyo und wandern auf dem alten Pilgerpfad zur berühmten goldenen Pagode auf dem Felsen. Nachdem wir die faszinierende Atmosphäre am Abend bei einem unvergesslichen Sonnenuntergang genossen haben, kehren wir am nächsten Tag in die Metropole Yangon zurück. Noch heute scheint die Zeit stehen geblieben zu sein in diesem Land, das wie kein anderes das alte Asien verkörpert!


1.-2. Reisetag: Flug von Frankfurt nach Yangon
Von Frankfurt startet der Flug nach Yangon, das wir voraussichtlich gegen Vormittag des zweiten Tages erreichen. Bereits am Nachmittag unternehmen wir erste Besichtigungen in der burmesischen Metropole. Neben der Sule-Pagode steht auch der Besuch des Kandawgyi Sees auf dem Programm. Die magisch goldenglänzende Shwedagon-Pagode erwartet uns zum Sonnenuntergang! Übernachtung in Yangon.

3. Reisetag: Yangon - Heho / Flug - Pindaya
Ein kurzer Flug bringt uns nach Heho, von dort geht es überland mit dem Fahrzeug weiter. Durch eine fruchtbare, blühende Landschaft wird nach ca. 1-stündiger Fahrt Pindaya erreicht, wo wir die berühmten „Pindaya Caves“ bestaunen. In ihrem Inneren befinden sich Hunderte von Buddhastatuen in verschiedenen Größen aus Alabaster, Teakholz, Marmor, Backstein oder Lack. Ein Ort tief verwurzelter Gläubigkeit, an dem noch heute aus aller Welt neue Buddha-Figuren gespendet werden. Übernachtung in Pindaya. (F/-/-)

4. Reisetag: Pindaya - Ya Sa Kyi Dorf / Trekking
Von Pindaya aus startet unsere 2-tägige Trekkingtour in die Shan-Berge. Vorbei an Teeplantagen, durch entlegene Dörfer der Pa-O und Danu erreichen wir nach ca. 4 Stunden das Palaung-Dorf Ya Sa Kyi. Hier werden wir in einem traditionellen hölzernen Kloster bei einem Mönch übernachten (1.800m). Hinter dem Dorf führt ein Weg bis auf den Gipfel des Ya Sa Kyi Hills (2.300m), der von einer goldenen Pagode bekrönt wird. Der etwas anstrengendere Aufstieg (ca. 2 Stunden) wird mit einem wunderbaren Ausblick in das Tal und das umgebende Shangebirge belohnt. Zurück im Kloster erwartet uns unser Abendessen. Übernachtung im einfachen Holzkloster. (F/M/A)

5. Reisetag: Ya Sa Kyi Dorf - Pindaya - Inle-See
Wir verabschieden uns von unserem buddhistischen Gastgeber. Der Abstieg führt uns zurück aus der Einsamkeit des Klosters nach Pindaya. Von hier geht es per Fahrzeug durch die malerische Landschaft an den Inle-See. Per Boot erreichen wir unser Übernachtungsquartier. Übernachtung am Inle-See. (F/M/-)

6. Reisetag: Inle-See / Wanderung zum Bildhauerdorf im Hochland
Mit dem Boot fahren wir zu dem schönen Dorf Indein am westlichen Ufer des Sees. Von hier aus wandern wir zum U Daung Thaung Hügel hinauf. Ein bezaubernden Panoramablick eröffnet sich uns über das gesamte Seegebiet. Unterwegs rasten wir an einem alten Holzkloster bevor wir das Dorf Kyar Tunn erreichen. Die Bewohner gehören überwiegend den Stämmen der Pa O und der Taung Yoe an. Eine kleine Gruppe der Dorfbewohner widmet sich der Bildhauerei und hat ihren ganz eigenen Stil entwickelt. Wir können ihnen bei der Arbeit zusehen und gemächlich durchs Dorf spazieren. Dann geht es wieder bergab zurück zu unseren Booten (Wanderzeit insgesamt 4,5 Stunden). Übernachtung am Inle-See. (F/-/-)

7. Reisetag: Inle-See / Bootstour & Flug nach Mandalay
Eine Bootstour mit dem motorbetriebenen Einbaum führt uns am Morgen über den spiegelnd blauen Inle-See zu den schwimmenden Gärten, in denen farbenprächtige Hyazinthen oder auch Tomaten gezogen werden. Wir besuchen die Phaung-Daw-Oo-Pagode und eines der 17 Dörfer an den Ufern des Sees, in dem hauptsächlich die Intha leben. Hier erleben wir den Alltag der Bewohner, die vom Fischen, Weben oder der Zigarrenherstellung leben. Beim Drehen der berühmten „Cheroots“ können wir den jungen Burmesinnen über die Schulter schauen. Am Nachmittag erfolgt dann der Transfer nach Heho und Weiterflug nach Mandalay. Übernachtung in Mandalay. (F/-/-)

8. Reisetag: Mandalay - Stadtbesichtigung vom Radsattel aus
Heute wollen wir Mandalay entdecken – die sagenumwobene letzte Königstadt Burmas: Noch in der Morgendämmerung besteigen wir unsere Fahrräder und fahren zum Mandalay Hill. Zu Fuß erklimmen wir die 1500 Stufen hinauf auf den heiligen Berg: Der Blick auf den Irrawaddy, die Shanberge und die umliegenden weiten Reisfelder ist fantastisch. Anschließend schwingen wir uns wieder auf die Räder und besuchen unter anderem die Maha-Muni-Pagode mit ihrer berühmten von Goldblättchen übersäten Buddhastatue sowie die umliegenden Handwerkerviertel, die für das Teppichknüpfen, Bronzegießen und die Blattgold-Herstellung bekannt sind. Auch zum reich verzierten, hölzernen Shwenandaw-Kloster und zur Kuthadaw-Pagode mit dem „größten Buch der Welt“ gelangen wir per Velo. Übernachtung in Mandalay. (F/-/-)

9. Reisetag: Irrawaddyflussfahrt - per Boot nach Mingun
Am Morgen geht es mit einem lokalen Boot auf dem Irrawaddy nach Mingun zur größten hängenden Glocke der Welt und zur unvollendeten Pagode mit ihren gigantischen, durch ein Erdbeben hervorgerufenen Rissen. Weiter flussaufwärts erreichen wir das kleine Dorf Myae Swune mit der Pagode aus dem 12. Jahrhundert. Hier unternehmen wir einen Spaziergang durch die Felder und legen für die Nacht an. Übernachtung auf dem einfachen Holzboot auf Feldbetten. (F/-/-)

10. Reisetag: Flussdelfine beobachten beim Fischen & Fahrt nach Monywa
Früh aufstehen lohnt sich! Gegen 06.00 Uhr starten wir mit kleinen Booten, um nach Delfinen Ausschau zu halten. Derzeit leben nur noch etwa 20 Delfine in diesem Gebiet, je nach Wasserstand stromauf oder stromabwärts. Die Tümmler helfen traditionell den Fischern beim Fischen. Mit hölzernen Stöcken, die schräge Töne am Boot erzeugen, werden die Tiere angelockt. Die schwimmenden Säuger machen sich dann auf die Suche nach Fischschwärmen, gefolgt von den Booten. Mit ihren Flossen zeigen sie den Fund an, so dass die Fischer ihre Netze auswerfen. Zum Schluss bekommen die Tümmler etwas vom Fang ab. Ein ganz besonderes Fischfang-Erlebnis – Mensch und Tier in Einklang mit der Natur! Leider gibt es auch in Burma Fischer, die mit illegalen Methoden auf Fischfang gehen, z.B. Dynamit). Das alte Gleichgewicht ist damit bedroht. Flussabwärts geht es anschließend zurück nach Mandalay (ca. 4 Stunden). Wenn die Zeit es erlaubt, machen wir unterwegs einen Stopp bei Amarapura und wandeln auf der malerische U-Bein-Brücke, die auf alten, knorrigen Teakholzpfählen errichtet wurde, über den See. Gen Westen machen wir uns auf den Weg nach Monywa, einer typisch burmesischen Stadt am Ufer des Chindwin-Flusses. Übernachtung in Monywa. (F/-/-)

11. Reisetag: Höhlenbesuch, Landleben & Flussfahrt nach Bagan
Der Tag beginnt in Monywa. Die gewaltige Thanbodday-Pagode ist mit Hunderten von Türmchen und Stupas sowie mit mehr als 500.000 Buddhastatuetten verziert. Nach dem Pagodenbesuch setzen wir mit einer Fähre über den Fluss und fahren mit offenen Jeeps auf ruckeliger Piste nach Hpo Win Daung. In der Felswand verbergen sich 947 Sandsteinhöhlen. Buddhaskulpturen und Wandmalereien machen diesen verehrten buddhistischen Ort zu einem besonderen Erlebnis. Traditionelle Heilmedizin wird in Erinnerung an den einst hier lebenden Alchimisten U Hpo Win verkauft. Über Treppenaufgänge gelangt man in das labyrinthische Höhlensystem und blickt in die Augenpaare von Tausenden von Buddhafiguren. Überland erreichen wir die kleine Flussstadt Pakokku. Unterwegs besuchen wir ein Dorf mit einer kleinen Familienfabrik für Räucherstäbchen. Weiter geht es zum Fluss. Der Hafen Pakokkus dient als Umschlagplatz für Tabak, Baumwolle und Thanaka. Wegen die zahlreichen Tabakfelder und -fabriken in der Region wird Pakokku auch gern als "Stadt des Tabaks" bezeichnet. Mit einem lokalen Boot setzen wir in ca. 2-stündiger Fahrt auf dem Irrawaddy nach Bagan über. Übernachtung in Bagan. (F/-/-)

12. Reisetag: Bagan - per Fahrrad zu Pagoden
Aktiv geht es weiter: Auf Fahrrädern wollen wir das riesige archäologische Gelände von Bagan entdecken und einige der schönsten Pagoden besuchen. Die Ebene von Bagan bietet eine beeindruckende Aussicht. Ursprünglich gab es hier 13.000 Pagoden, Paläste und Tempel, heute sind es immerhin noch ca. 2.200. Den farbenprächtigen Sonnenuntergang wollen wir von einer Pagodenspitze aus mit Blick ins Tal erleben. Übernachtung in Bagan. (F/-/-)

13. Reisetag: Bagan auf individuellen Wegen erkunden
Ein weiterer Tag steht für die faszinierende Landschaft um Bagan zur freien Verfügung. Unternehmen Sie z.B. weitere Besichtigungen der Pagoden und Tempel mit dem Fahrrad oder auch mit der Pferdekutsche! Auch der Besuch einer Lackwarenfabrik ist lohnenswert – lassen Sie sich dort die aufwendige Herstellungstechnik erklären und erstehen Sie das eine oder andere Souvenir für zuhause. Ebenso kann ein Ausflug ins nahe Salay (optional) unternommen werden: Die Stadt ist in ganz Burma berühmt, weil der Schriftsteller und Poet Salay U Ponya aus der Bagan Ära hier lebte. Salay gilt als bedeutendstes religiöses Zentrum und man findet hier unzählige Pagoden und Klöster. Übernachtung in Bagan. (F/-/-)

14. Reisetag: Bagan - Mt. Popa
Mit dem Bus geht es über eine kurze Fahrtetappe zum Mt. Popa. Der Berg erblüht in allen erdenklichen Farben, daher auch sein Name: „Mt. Popa“ bedeutet Blumenberg. Er wird als Wohnsitz der mächtigsten Geister, der Nats, gesehen. Der Aufstieg zum Bergkegel vorbei an zahlreichen heiligen Altären über die sehr steilen Stufen ist sehr zu empfehlen. Man trifft auf unzählige freche Affen und wird an klaren Tagen mit einem schönen Ausblick belohnt. Übernachtung in den Bergen. (F/-/-)

15. Reisetag: Ins Gebiet der Betelnusspalmen um Taungoo
Ein langer Fahrttag liegt vor uns! Langsam führt unsere Reise immer weiter hinein ins unbekanntere Burma: Zunächst geht es mit dem Bus nach Taungoo, einst Hauptsstadt des frühen burmesischen Königreichs. Hier besuchen wir die Shwe-San-Daw-Pagode. Bei Interesse können wir auch einen Abstecher in ein Heim für alte Menschen machen. Übernachtung in Taungoo. (F/-/-)

16. Reisetag: Von Taungoo ins Elefantencamp - Besuch bei den Mahouts
Auf unwegsamer Strecke machen wir uns auf den Weg in den dichten Regenwald in Richtung Elefantencamp. Im Dorf der Karen unweit der gewaltigen Tiere erwartet uns unser Mittagessen. Der Tag bietet viele Möglichkeiten den Einsatz der Arbeitselefanten und die faszinierende Arbeitsweise hautnah mitzuerleben. Bei einer Wanderung durch den Wald haben wir Gelegenheit das Ökosystem und die Tierwelt zu erkunden. Wenn möglich, setzen wir uns zum Abend an einem kleinen Lagerfeuer zum Essen zusammen. Übernachtung – abhängig vom Aufenthaltsort der Elefanten – in einer Schule oder in einfachen Hütten im Dorf in der Nähe des Elefantencamps. (F/M/A)

17. Reisetag: Elefantencamp - Taungoo - Zugfahrt nach Bago
Am Morgen werden die Elefanten vor einem harten Arbeitstag gebadet. Auf dem Rücken eines Dickhäuters gelangen wir durch den grünen Dschungel im Anschluss zurück zur Straße und weiter per Fahrzeug zurück nach Taungoo. Von hier wollen wir mit dem Zug weiter in den Süden fahren. Ein ganz besonderes Erlebnis: Die Bahnfahrt führt auf schöner Strecke durch die Landschaft – Kontakt zum Sitznachbarn inklusive! Gegen Abend erreichen wir Bago. Übernachtung in Bago. (F/-/-)

18. Reisetag: Mawlamyine, Hafenstadt am Ufer des Salween
Auf abenteuerlichen Straßen geht es durch den Kayin-Staat. Via Mottama erreichen wir Mawlamyine. Mawlamyine ist eine malerische Hafenstadt und trotzdem es die drittgrößte Stadt Myanmars ist, scheint hier die Zeit noch stehen gebliebenen zu sein. Koloniale Häuserfassaden, Moscheen sowie buddhistische Klöster und Pagoden verleihen der palmenbegrünten Stadt ihren nostalgischen Charme. Hier im Süden befinden wir uns abseits der gängigen Touristenwege, nur wenige Reisende dringen hierher vor. Übernachtung in Mawlamyine. (F/-/-)

19. Reisetag: Mawlamyine - Hpa An: Abgelegener Kayin-Staat
Wir besuchen die Sehenswürdigkeiten und Pagoden von Mawlamyine und Umgebung: Vor allem natürlich die legendäre Uzina-Pagode mit ihren vier lebensgroßen Figuren, deren Bau ein Mönch aus einem im Traum vorhergesehenen Edelsteinfund an diesem Ort finanzierte, sowie die ca. 50 Meter hohe Kyaikthanlan-Pagode. Von hier hat man einen großartigen Blick über den Hafen, den Salween und die gebirgige Landschaft. Überland gelangen wir den Fluss entlang nach Hpa An, in die erst seit kurzer Zeit für Reisenden zugängliche Hauptstadt des Kayin-Staates. Übernachtung in Hpa An. (F/-/-)

20. Reisetag: Wanderung & Goldener Felsen - Pilgerstimmung genießen!
In Hpa An erkunden wir den lokalen Markt, zu dem die Bauern der Umgebung noch oft traditionell mit dem Pferdewagen kommen. Von dem Lumbini-Garten am Fuße des Zwe-Kapin-Felsens geht es entlang des Flussufers vorbei an der Shwe-Yin-Myaw-Pagode in die Umgebung. Um Hpa An liegen zahlreiche natürliche Höhlen, darunter die Saddan-Höhle und die berühmte Kawt-Gon-Höhlen, die mit Buddha-Statuetten und schönen farblich gestalteten Wanddekorationen ausgestattet sind. Über die alte Mon-Stadt Thaton – hier unternehmen wir eine kurze Stadtbesichtigung – führt unsere Fahrt zum Goldenen Felsen von Kyaikthiyo. Vom oberen Basislager aus, das nur mit zum Personentransport umgebauten LKWs zu erreichen ist, startet ein noch ca. 1-stündiger Fußweg bis zum Gipfel. Die eigentliche Pagode ist ziemlich klein. Sie steht auf einem vergoldeten Findlingsblock, der den Eindruck erweckt, als würde er jeden Moment in die Tiefe stürzen. Der Ausblick von hier ist phantastisch. Besonders am Abend können wir die einmalige Atmosphäre auf dem Plateau genießen: Überall sitzen Pilger und zünden Kerzen an, meditieren und beten rund um den Felsen, der in einem magischen Gleichgewicht über dem Abgrund schwebt. Übernachtung in Kyaikthiyo. (F/-/-)

21. Reisetag: Vom Goldenen Felsen zurück nach Yangon
Nach dem Frühstück bleibt noch Gelegenheit die Stimmung bei Tageslicht zu genießen bevor wir uns zunächst zu Fuß und später dann mit dem Bus wieder auf den Rückweg nach Yangon machen. Wenn die Gruppe Lust hat, können wir für den Rückweg den langen Pilgerpfad wählen: Ca. 4 Stunden dauert der Abstieg bis nach Kinpun. Unterwegs bieten zahlreiche Stände Erfrischungen an und schöne Plätze laden zu einer Verschnaufpause ein. Am unteren Basislager angekommen, erwartet uns bereits unser Fahrzeug und es geht zurück nach Yangon. (F/-/-)

22.-23. Reisetag: Yangon - Marktbesuch & Circular Train/ Rückflug
Der Tag beginnt mit einem Besuch des farbenfrohen Hledan-Marktes, der besonders in den frühen Morgenstunden sehr belebt ist. Dann tauchen wir ein in burmesisches Alltagsleben: An Bord des Circular Train unternehmen wir eine Fahrt inmitten der Einheimischen. Die Bahnstrecke führt vom Zentrum der Stadt einmal quer durch in einige Außenbezirke und ist eine wichtiges Verkehrsmittel für Arbeiter und Studenten. Zahlreiche Händler besteigen unterwegs den Zug und bieten ihre Waren feil. Den genüsslichen Abschluss unseres Ausfluges verbringen wir in einer typischen Teestube. Voraussichtlich am späten Nachmittag bringt uns der Bus zum Flughafen und wir starten unseren Rückflug nach Deutschland. Ankunft in Deutschland am 23. Tag.

F = Frühstück, M = Mittagessen / Picknick-Lunch, A = Abendessen


VERLÄNGERUNG / VARIANTE 1: Badespaß und Stranderholung am Ngapali Beach (6 Tage / 5 Nächte)
Die Strände Burmas gehören mit Sicherheit zu den schönsten in Südostasien und sind (noch) fast unentdeckt. Ein Geheimtipp für den Erholungssuchenden, der die Ruhe liebt und auf Nightlife verzichten kann. Drei Kilometer endloser Strand, klares Wasser sowie Möglichkeiten zum Schnorcheln und zu Bootsausflügen auf vorgelagerte Inseln erwarten Sie! Der Ngapali Beach ist per Flug von Yangon nach Thandwe zu erreichen. Nach vier erholsamen Nächten im Strandhotel verbringen Sie eine letzte Übernachtung in der faszinierenden Metropole Yangon.


LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 1 (optional dazu buchbar) - Stranderholung am Ngapali Beach (6 Tage / 5 Nächte): Flüge Yangon - Thandwe - Yangon in der Economy Class, Transfers, 4 Übernachtungen in Ngapali je nach Wahl im einfachen Strandhotel oder im Bayview Beach Resort im DZ inklusive Frühstück, 1 Übernachtung in Yangon im Stadthotel im DZ inklusive Frühstück. (Min. 2 Personen, Preis für 1 alleinreisende Person auf Anfrage)

VERLÄNGERUNG / VARIANTE 2: Badespaß & Stranderholung in Ngwe Saung (6 Tage / 5 Nächte)
Eine Strandalternative in der Nähe von Yangon: Überland geht es durch das verzweigte Irrawaddy-Delta von Yangon an die Küste von Ngwe Saung. Für die etwas abenteuerlichen, z.T. recht ruckeligen Straßenverhältnisse wird man durch Ausblicke in die schöne Landschaft des Flussdeltas entschädigt (Fahrtdauer pro Strecke ca. 5-6 Stunden je nach Zustand der Straße). Der 24km lange Strand von Ngwe Saung ist noch ein Geheimtipp! Zahlreiche Wassersportmöglichkeiten, Bootstouren & Ausflüge ins Hinterland sind möglich. Bitte beachten Sie, dass für die Reise durchs Irrawaddy-Delta derzeit eine Sondergenehmigung benötigt wird. Diese beantragen wir über unsere örtlichen Partner für unsere Gäste. Eine frühzeitige Buchung ist daher zu empfehlen!

LEISTUNGEN DER VERLÄNGERUNG 2 (optional dazu buchbar) - Stranderholung Ngwe Saung (6 Tage / 5 Nächte): Überlandtransfers Yangon - Ngwe Saung - Yangon, 5 x Übernachtung im DZ inklusive Frühstück im gewählten Strandhotel in Ngwe Saung. (Min. 2 Personen, Preis für 1 alleinreisende Person auf Anfrage)
 
Flug-, Hotel- und Programmänderungen vorbehalten.

 

Programmhinweise

  • MEHRBETT-UNTERKÜNFTE: Im Elefantencamp (Dorfunterkunft), beim Trekking (Klosterunterkunft) und bei der Übernachtung an Bord des lokalen Holzbootes ist keine Unterbringung in Doppel- bzw. im Einzelzimmern möglich (Mehrbettunterkunft).
  • Unsere DELFINTOUR auf dem Irrawaddy: Derzeit leben noch etwa 20 der Säugetiere in den Stromschnellen des Irrawaddy. Wir können leider nicht garantieren, dass wir die Tiere auf jeder Tour antreffen, denn je nach Wasserstand leben sie mal etwas weiter nördlich oder südlich unseres Standortes. Leider minimiert sich die Anzahl der Tiere zunehmend – auch aufgrund von illegalen Fischfangmethoden. Die WILDLIFE CONSERVATION SOCIETY forscht derzeit in diesem Gebiet. Nach Möglichkeit versuchen wir einen der Mitarbeiter vor Ort zu sprechen. Mit unseren Reisen möchten wir die Arbeit der WCS zum Schutz der Delfine unterstützen.
  • Wir bitten Sie um große Flexibilität und Offenheit für spontane Ereignisse. Natürlich werden wir alles daran setzen, den geplanten Reiseablauf einzuhalten. Es kann jedoch sein, dass organisatorische, politische und aktuelle Gründe eine Anpassung des Reiseablaufes im Interesse der Teilnehmer erfordern – bitte seien Sie hierauf vorbereitet. Die Reise erfordert auch die Mithilfebereitschaft der Teilnehmer, so sollten Selbständigkeit, Mithilfebereitschaft, Flexibilität und tolerante Zurückhaltung für die Teilnehmer selbstverständlich sein.
  • BURMA - eine Herzensangelegenheit: Seit den positiven politischen Entwicklungen in Burma ist eine deutliche Steigerung des Reise-Interesses spürbar. Das Land erlebt einen wahren Boom. Dies freut uns natürlich sehr! Der plötzliche Ansturm auf das Land stößt momentan an die Grenzen der vorhandenen Infrastruktur. Doch Burma öffnet sich wirtschaftlich zunehmend. Viele neue Hotels befinden sich im Bau. Die bestehenden Kapazitäten entsprechen bei Weitem nicht überall internationalem Standard. Bis alles fertig gestellt ist, dauert es sicherlich noch eine Weile. Das Land in dieser Phase des Umbruchs und zugleich in all seiner noch immer vorhandenen Ursprünglichkeit kennen zu lernen, ist sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis!

Einreise und Gesundheit

  • Einreise: Für die Einreise benötigen Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit den Reisepass und ein Visum. Der Reisepass muss noch 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Informationen zur Visabeantragung und zum Procedere senden wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zu.
  • Impfungen: Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (Gelbfieberimpfung nur erforderlich, sofern man aus einem Infektionsgebiet einreist). Empfohlen werden die Standardimpfungen (Polio, Tetanus, Diphtherie) und Hepatitis A sowie ggf. Hepatitis B und eine Malaria-Prophylaxe. Wir empfehlen einige Wochen vor Abreise aktuelle Informationen bei den Tropeninstituten einzuholen.



25.03.14/sf